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별도의 초대일시가 없습니다.
기획 / 김성원 주최 / 주한독일문화원
관람시간 / 10:00am~09:00pm / 토요일_10:00am~04:00pm / 일,공휴일 휴관
주한독일문화원 Goethe Institut 서울 용산구 소월로 132 Tel. +82.2.2021.2800 www.goethe.de/korea
공제선—청산 ● 독일문화원의 네 번째 트러프 프로젝트는 작가 정승운의 「공제선 — 청산」 작업으로 구성된다. ● 정승운은 2009년 「공제선」 시리즈를 시작해서 지금까지 다양한 싸이트, 다양한 매체, 다양한 상황을 다루며 복합적이고 풍요로운 의미의 '풍경을 만들어' 왔다. 이번 독일문화원에서 전시할 「공제선」 시리즈 역시 정승운의 이색적인 '풍경 만들기'의 연장선에 있다. 그의 「공제선」 작업은 전시공간과 그 콘텍스트 간의 긴밀한 분석과 연구를 바탕으로 진행되는 장소특정적 작업이다. 그리고 작가는 거기에 관람객의 '시선'을 자연스럽게 포함시킨다.
2009년 부터 지금까지 정승운의 '공제선'은 유화물감을 입힌 실, 세밀하게 절단된 자작나무합판, 경면주사를 칠한 나무합판 등의 다채로운 재료와 함께 하늘을 암시하는 능선, 혹은 도시의 스카이라인으로 재탄생했다. 여기서 우리가 주목할 점은 정승운이 만들어 내는 스카이라인의 '방향성' 이다. 그가 우리에게 제안하는 '풍경'은 공제선 위쪽 공간, 즉 무한대로 확장 될 수 있는 공간을 향해 있다는 점이다. 정승운의 '공제선'은 우리를 실제 도시나 자연이 아닌 그 실제의 이면, 실제를 넘어서는 또 다른 장소/공간으로 초대하고 있다. ● 말의 여물을 담는 곳이라는 '트러프'의 본연의 의미에 주목한 작가는 이 트러프에 무언가를 담아보고자 한다. 그가 독일문화원의 트러프들을 보며 떠올린 생각들은 '여인의 눈에 담긴 달', '호수에 담긴 달', '술잔에 담긴 달' 이었다. 이러한 표현 속의 '달'은 아득히 멀리 있는 달, 어쩌면 이 세상에 존재하지 않는 풍경일 것이다. 독일문화원 트러프에 작가가 담아 낼 풍경은 아마도 그가 지금까지 고안한 공제선들 가운데 가장 멀리 있는 풍경이 되지 않을까 한다. 이러한 '원경'에 그는 '청산'이라는 이름을 붙여 본다. '청산'은 문자그대로 푸른 산이며, 자연을 의미한다. 동시에 푸른 산/자연은 산의 이상적, 관념적 이미지이기도 하다.
관념적 이미지로서의 '청산'은 그림 속의 산, 즉 동양화에 나올 법한 산이다. 작가는 상장적이고 시적인 풍경을 차갑고 도시적이며 구조적인 건축공간과 관계맺기를 시도한다. 이렇게 해서 독일문화원의 '트러프'는 작가에게 관념적 산, 이상적 풍경, 익숙한 듯하지만 낯선 산, 설산과 빙산의 풍경을 담아낼 수 있는 공간으로 전환된다. 5년전 공제선 작업을 처음 시작했을 무렵, 정승운은 어린 시절 고향마을의 정겨운 산 능선과 현대도시의 빌딩들이 빚어 낸 공제선들을병치시키며 마음 속의 풍경을 추상적으로 재현하는데 성공했다. 이제 그의 공제선은 실제 풍경 혹은 기억 속의 풍경을 넘어 은유, 상징, 나아가서는 풍류를 향하고 있다. 정승운의 '공제선 — 청산'은 우리에게 이색적 풍치와 함께 멋들어진 풍경놀이를 가능하게 한다. ● 이번 '공제선-청산'은 독일문화원 공간에 곳곳에 자리잡은 17개의 트러프 안에 설치된다. 작가는 모눈종이를 구겨서 이 트러프 안에 계속해서 채워 넣었고, 이 구겨진 모눈종이 뭉치들은 서로서로 오묘하게 어울어지며 '청산'의 풍경을 만들어 내고 있다. 모눈종이의 가느다란 푸른 '선'들이 구겨지고 자연스럽게 '매스'를 이루게 되는 과정에 주목해 볼 필요가 있다. 여기서 작가는 제도용 모눈종이의 기능을 간과하지 않았다. 물론 작가는 이 모눈종이에 정확한 선을 그리지는 않는다. 단 '구긴다'라는 굉장히 애매한 제스처로 기이한 뭉치들을 만들어 내고 있다. 구겨진 모눈종이 뭉치들은 우리에게 익숙하지만 낯선 풍경으로 다가 온다. 어디서 본 듯한 설산 혹은 빙하를 연상시키지만 그 어디에도 존재하지 않는 먼 곳의 풍경인 것이다.
정승운의 '공제선'은 풍경을 사유하는 또 다른 가능성이다. 사실 예술가에게 풍경이란 주제는 시간, 공간, 인간, 사랑, 죽음만큼이나 익숙하지만 다루기 어려운 대상이다. 이러한 주제들은 우리 삶 속에 녹아 있고, 우리 삶을 이루는 근본적 요소이기때문 매우 구체적일 수도 있으나 무척 추상적이기도 하다. 정승운의 공제선은 바로 '풍경-환경'의 이러한 본질적 문제를 사실과 추상 사이에서, 실제와 이상 사이에서 그리고 현실과 허구 사이에서 다루고 있다. 외부세계(자연/풍경/ 환경)에 열려 있는 정승운의 '공제선 시리즈'는 우리에게 작가의 내면과 사상을 들여다 볼 수 있는 계기가 될 것이다. ● 독일문화원 건축 구조의 일부인 '트러프'는 정승운의 공제선 작업을 통해 풍경을 빌려오는 '창-프레임'이 된다. 물론 이 프레임들은 바닥을 향하고 있지만, 그 속에 담긴 그림같은 산, 이상적 산, 관념적 산, 설산, 빙하 그리고 아주 멀리 있는 풍경을 초청한다. 우리 선조들이 창을 통해 시간대별, 사시사철 변화하는 경치를 음미했듯이, 우리 역시 독일문화원 내부를 거닐면서 구석구석에서 예기치 않게 만나게 되는 '청산'과 함께 불가능한 혹은 가능한 풍경을 상상하고 음유할 수 있는 기회가 되기를 바란다. ■ 김성원
Horizonte: Blaue Berge ● Die vierte Ausstellung der Reihe "Trough Project" im Goethe-Institut Seoul präsentiert eine Arbeit des Künstlers Chung Seung Un mit dem Titel "Horizonte: Blaue Berge". ● Chung Seung Un begann im Jahr 2009 mit einer Serie von Arbeiten, die er "Horizonte" nannte. Seitdem hat er dieses Projekt an verschiedenen Schauplätzen mit unterschiedlichsten Materialien und zu diversen Anlässen weitergeführt, indem er komplexe und vielfältige 'Landschaften' entworfen hat. Auch die Ausstellung im Goethe-Institut ist als Fortschreibung dieser Reihe zu sehen. Chungs "Horizonte" sind immer raumspezifisch; ihnen geht stets eine detaillierte Analyse und Beschäftigung mit dem jeweiligen Ausstellungsort und Kontext voran. Auch den gezielten Blick der Besucher bezieht der Künstler dabei auf natürliche Art und Weise mit ein. Von 2009 an hat Chung Seung Un im Rahmen der "Horizonte"-Serie vielfältige Materialien zu einem neuen Leben verholfen: als Himmel über dem Horizont oder als Skyline einer Stadt. So zum Beispiel mit Ölfarben gefärbte Fäden, durch minutiös zugeschnittene Birkenfurnierplatten oder mit Zinnober lackiertem Schichtholz. Dabei fällt vor allem die Ausrichtung der von Jeong erschaffenen Horizonte auf. Seine Landschaften legen den Schwerpunkt auf den Bereich über dem Horizont, sie sind auf den Raum ausgerichtet, der sich bis ins Unendliche erweitern lässt. Chung Seung Uns "Horizonte" laden uns nicht etwa ein in eine existierende Stadt oder in die greifbare Natur, sondern verweisen stattdessen auf das, was hinter der Wirklichkeit liegen mag: auf einen anderen Ort und Raum, der über das Reelle hinausgeht. ● Der Künstler war sich der ursprünglichen Bedeutung des Wortes 'Trog' ("Trough") bewusst, nämlich als Behälter für das Futter von Tieren. Er wollte die ursprünglich als Pflanztröge verwendeten rechteckigen Betonschalen im Goethe-Institut daher mit etwas Gegenständlichem füllen. Der erste Anblick der leeren und inzwischen zwecklosen Behältnisse führte zu folgenden Assoziationen: die vom Mondlicht erhellten Augen einer Frau, ein vom Mondlicht erleuchteter See sowie eine vom Mondlicht illuminierte Trinkschale. Der Mond in diesen Gedankenbildern ist immer ein weit entfernter Planet, eine Landschaft, die auf dieser Erde womöglich gar nicht existiert. So sind die Landschaften, mit denen Chung Seung Un im Seouler Goethe-Institut erschaffen hat, unter den bislang von ihm entworfenen Horizonten wohl die, die den Blick des Betrachtenden am stärksten in die Ferne lenken. Diesen 'fernen Landschaften' fügt er nun noch den Zusatz 'Blaue Berge' hinzu. Der koreanische Begriff cheongsan, wörtlich "blaugrüne Berge", steht auch für die Natur im Allgemeinen, gleichzeitig ist aber auch das ideale, abstrakte Bild der Berge konnotiert. ● In ihrer abstrakten Bedeutung stehen die 'blauen Berge' für die Berge, wie sie häufig in ostasiatischen Gemälden porträtiert werden. Chung Seung Un versucht, diese symbolische und poetische Landschaft mit dem kühlen, urbanen und strukturierten architektonischen Raum in Beziehung zu setzen. Dadurch werden die ehemaligen Pflanztröge des Goethe-Institutes in kleine Topografien verwandelt, aus denen abstrakte Berge, ideale Landschaften, vertraut und doch fremd erscheinende Gipfel ragen, eingebettet in Landschaften aus schneebedeckten Gebirgen und Eisbergketten. Vor fünf Jahren begann Chung seine "Horizonte"-Arbeiten mit einer Gegenüberstellung der vertrauten und anheimelnden Gipfelketten, in die das Dorf seiner Kindheit eingebettet war und der Skyline der modernen Stadt. Damit gelang es ihm, die Landschaften in seinem Inneren als Abstraktion nachzubilden. Inzwischen gehen seine "Horizonte" über tatsächliche oder erinnerte Landschaften hinaus und bewegen sich eher in die Richtung von Metaphern, Symbolen, zu einer idealisierten Natur. Chung Seung Uns "Horizonte: Blaue Berge" ermöglichen dem Betrachter, in fremdartige Landschaften einzutauchen. ● Für "Horizonte: Blaue Berge" wurden die Kunstwerke diesmal direkt in die 16 Pflanztröge hineingebaut. Die Behälter sind fast im gesamten Institutsgebäude verteilt. Der Künstler hat die Tröge mit Knäueln aus zerknülltem kariertem Papier aufgefüllt, die sich zu 'blauen Bergen' zusammenfügen. Die Art und Weise wie die feinen blauen 'Linien' des verwendeten Karopapiers zerknüllt werden und ganz natürlich eine 'Masse' formen, ist einen genaueren Blick wert. Der Künstler hat an dieser Stelle die eigentliche Funktion des karierten Papiers, das gewöhnlich zum Zeichnen verwendet wird, nicht übersehen. Natürlich hat Jeong keine exakten Linien auf das Papier gezeichnet. Doch durch die so vage Geste des 'Zerknüllens' hat er mysteriöse Knäuel erschaffen, aus denen vertraute und doch fremde Landschaften entstanden sind. Sie erinnern an schneebedeckte Berge oder Gletscher, die einem bekannt vorkommen und doch sind es Landschaften von einem fernen, nicht existenten Ort. ● Chung Seung Uns "Horizonte" eröffnen eine neue Perspektive zur künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Landschaft. Dieser Topos ist für Künstler ebenso universell und vertraut wie Zeit, Raum, Mensch, Liebe oder Tod und doch schwierig zu bearbeiten. Da diese Themen mit unserem Leben verwoben sind, seine Grundbestandteile ausmachen, können sie sowohl sehr konkret als auch sehr äußerst abstrakt sein. Jeongs Horizonte beschäftigen sich mit einem dieser grundlegenden Themen: 'Landschaft' beziehungsweise 'Umwelt', und zwar im Spannungsfeld zwischen Wirklichkeit und Abstraktion, Praxis und Theorie, Realität und Fiktion. Jeongs "Horizonte"-Serie, die sich mit der Außenwelt (Natur, Landschaft, Umwelt) beschäftigt, bietet uns so einen Blick in das Innenleben und die Gedankenwelt des Künstlers. ● Die 'Tröge' als Teil der architektonischen Struktur des Goethe-Institutes werden durch Chungs Arbeiten gewissermaßen zu 'Fensterrahmen', die uns Landschaften präsentieren. Auch wenn diese Rahmen nicht an der Wand hängen, sondern auf dem Boden stehen, zeigen sie malerische, idealisierte, abstrakte, schnee- und gletscherbedeckte Berge und ferne Landschaften. So wie unsere Vorfahren bei dem Blick aus ihren Fenstern die Landschaft im Wandel der Tages- und Jahreszeiten erlebten, können wir heute durch die Flure des Goethe-Institutes spazieren und dank der 'blauen Bergen', die uns hinter jeder Ecke überraschen, mögliche und unmögliche Landschaften in unserer Vorstellung entstehen lassen und uns darin verlieren. ■ Kim Seong-won
Vol.20140708i | 정승운展 / CHUNGSEUNGUN / 鄭勝云 / installation