초대일시 / 2017_0208_수요일_06:00pm
관람시간 / 10:30am~06:00pm
세움 아트스페이스 SEUM ART SPACE 서울 종로구 삼청로 48(소격동 73번지) Tel. +82.(0)2.733.1943 www.seumartspace.com
김미정 작가의 조형적 일에 대하여 ● 그의 최근 작업의 컨셉트 "나무그림 ‒ 공간그림" 은 프랑스 철학자인 가스통 바슐라르의 철학적 이론인 상상력의 현상학에서 기인하다. ● 20세기의 철학자 바슐라르는 역동적 가능성들이 인간의 정신속에서 과학뿐만 아니라 예술적 상상력을 펼칠 수 있다는 것에 대해 몰두했다. 인식과 상상력의 컨셉트는 동시에 새로운 사고와 표상의 강화에 매진하다. 상상력은 인간의 정신에 시간적 공간적으로 한계될 수 없는 창조적 활동력과 유연성을 크게 부여한다. 그의 저서 공간의 시학에서 바슐라르는 철학적 관점에서 시인의 창의력과 독자의 공감을 통해 증가한 창조적 가능성 사이에서의 상상력의 장에 대해 규명한다. ● 기억과 그림자는 모상을 남긴다는 하나의 공통점을 갖고 있다. 이 모상은 언제가 존재했던 어떤 것과 대립한다. 그것은 흔적을 남김으로써 구체화된다.
캔버스 위에 유기적으로 얽혀 있는 나뭇가지들과 그림자 형태들은 ‒ 예전에 찍은 겨울나무 사진의 모상들 ‒ 서양의 먹이나 곱게 간 목탄으로 칠해지거나 투명. 반투명한 색감 층 위의 어두운 채색 안에 표현된다. 그것은 되어지는 것과 성장하는 것 그리고 다가오는 것과 흘러가는 것을 상징한다. 캔버스 위에 투명하게 칠해진 물감층 위에 마디가 있는 나무줄기 또는 가는 나뭇가지들이 계속 만들어 짐으로써 물질적인 것은 아마도 비물질적인 것과 마주친다. 작품들은 반복적 행위를 통해 겹쳐지고 구축되는 일의 과정에서 만들어진다. 색의 중첩을 통해 단색으로 나타나는 색감층들의 배열과 구성은 관찰자를 공감시킴으로써 작품과 작품의 계획이 명백해진다. 다양한 색감층 사이에 생성되는 역동력은 다양하고 상이한 움직임의 방향을 발생시킨다. 이 움직임은 캔버스 내부로 향하기도 하고 캔버스로부터 외부 공간 속으로 나아가는 것처럼 보이기도 한다. 그림의 경계들은 뚜렷해지기도 흐릿해지기도 한다. 다차원성의 원본은 그림의 상징적 의미에서 계속 진행된다: 스스로 엉켜 성장하는 식물의 휘어진 나뭇가지들과 섬세한 기하학적 선들은 초현실적 차원의 기하학적 형태들이 형성되게 둠으로써 그림 속에서 그들만의 현실을 따르는 것처럼 보인다.
그림과 공간 사이의 대화는 관찰자의 미적 그리고 개념적인 심취에서, 존재하는 물질적 예술작품들에 대한 반영과 관찰자의 견해를 통한 그것들의 비물질적 반영에서 일어난다. 게다가 그림 속의 초현실적 기하학적 형태들은 현실 공간의 차원과 대화를 나누는 것처럼 보인다. ● 색채의 투명성 또는 색들과 선들의 보충대비를 통한 환상적 공간 표현 효과 발생은 창조적 정신의 상징이자 동시에 일의 컨셉트이며, 하나의 조화로운 전체적 효과를 위한 색과 형태 사이의 균형을 찾는 역동적 그림작용 내에서의 하나의 평형추이다. ■ 코넬리아 슈온
Zum bildnerischen Werk der Künstlerin Kim Mi Jung ● Das aktuelle Konzept "Baumbilder – Raumbilder" der Künstlerin beruht auf philosophischen Konstrukten Gaston Bachelards über die Phänomenologie der Imagination. ● Bachelard, französischer Philosoph des 20. Jahrhunderts, beschäftigte sich mit der Dynamik an Möglichkeiten, die sowohl Wissenschaft als auch künstlerische Imagination dem menschlichen Geist eröffnen können. Gleichsam streben das Konzept der Erkenntnis und das der Imagination nach Potenzierung von neuen Ideen und Vorstellungen. Die Einbildungskraft verleiht dem menschlichen Geist ein großes Maß an schöpferischer Aktivität und Flexibilität, die zeitlich und räumlich als nicht begrenzbar zu verstehen sind. In seiner Schrift Poetik des Raumes (1957) ergründet er aus philosophischer Sicht das Spannungsfeld der Imagination zwischen der Kreativität des Dichters und dem durch die Resonanz des Lesers gesteigerten, schöpferischem Potenzial. ● Erinnerungen und Schatten verbinden eine Gemeinsamkeit ‒ sie hinterlassen ein Abbild. Dieses Abbild fungiert als eine Art Gegenstück zu etwas einst Dagewesenen, es wird konkret, indem es Spuren hinterlässt. ● Auf den Leinwänden der Künstlerin symbolisiert ein organisches Geflecht von Verästelungen und Schattenformen ‒ ehemals photographische Abbilder von Winterbäumen ‒ in Schwarz mit Pinsel, Tusche oder verriebener Kohle oder in schattierter Kolorierung auf Schichten transparenter und semitransparenter Farben, ein Werden und Wachsen, Kommen und Vergehen. Materielles trifft auf scheinbar Immaterielles, indem sich knorrige Stämme oder feine äste auf der lasierenden Farbschichten auf der Leinwand fortsetzen. Die Kunstwerke entstehen in aufeinander aufbauenden Arbeitsschritten. Indem Anordnung und Struktur der übereinanderliegenden, monochromen Farbschichten für den Betrachter nachvollziehbar bleibt, offenbart sich das Werk und sein Konzept dem Betrachter. Die Dynamik, die zwischen den verschiedenen Schichten an Farbe entsteht, erzeugt verschiedene, divergierende Bewegungsrichtungen, die sich in die Fläche der Leinwand hineinreichen und aus der Leinwand in den Raum hineinzustreben scheinen. Bildgrenzen verschwimmen und brechen auf. Das Muster von Mehrdimensionalität setzt sich auch in der Bildsymbolik fort: die gebogenen äste der um sich greifenden Vegetation und die zarten geometrische Linien scheinen einer eigenen Realität im Bild zu folgen, indem sie geometrische Formen surrealer Dimensionen entstehen lassen. ● Ein Dialog zwischen Bild und Raum entsteht in ästhetischer und konzeptioneller Auseinandersetzung durch den Betrachter – in Reflektion über die anwesenden, materiellen Kunstwerke und ihres immateriellen Widerscheins durch die Ansicht des Betrachters. Zudem scheinen die surrealen, geometrischen Formen im Bild ins Zwiegespräch mit dem realen Raumdimensionen zu treten. ● Die Erzeugung illusionistischer Effekte ‒ entweder durch die Transparenz der Kolorierung, oder durch Komplementärkontraste der Farben und Linien – ist gleichsam Konzept und Symbol schöpferischen Geistes als auch Gegengewicht innerhalb der dynamischen Bildwirkung, die den Ausgleich zwischen Farben und Formen für eine harmonische Gesamtwirkung findet. ■ Dr. Phil. Cornelia Schuon
Vol.20170208b | 김미정展 / KIMMIJUNG / 金美貞 / painting